Personalunterkunft, Friedhof Heerstraße

Auf dem Gelände des historischen Waldfriedhofs an der Trakehner Allee in Berlin, in direkter Nähe zum Olympiastadion entstand die neue Personalunterkunft.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Knobelsdorff-Schule OSZ Bautechnik I durchgeführt. Der Bau diente als Bildungsobjekt in dem die Auszubildenden die handwerklichen Tätigkeiten selbst ausführten und die Abläufe am Bau in der Realität kennenlernten.

Die neu geplante Personalunterkunft befindet sich in Hanglage an der nördlichen Grundstücksgrenze des berühmten Waldfriedhofes und hat an die angrenzende Trakehner Allee einen Höhenunterschied zum Gelände von mehreren Metern. Die steile Böschung grenzt nahezu direkt an das Gebäude an.

FOT:O Außenraum Böschung

Sowohl der Friedhof, als auch die nahegelegener Kapelle waren während der gesamten Bauzeit waren in Betrieb.

Das Gebäude ist zweigeschossig. Während die Außenwände des Erdgeschoss als Massivbau errichtet wurden, sind die Innenwände aus Gipskarton mit Mineralwollfüllung errichtet und die Decken mit abgehängten Decken bekleidet.

FOTO: Innenräume

Das Obergeschoss ist sowohl von Innen, über eine mit Betonwerkstein verkleidete Treppe, als auch von Außen über eine separate, gleichzeitig als 2. Rettungsweg dienende, Stahltreppe zu erreichen.

FOTO: Stahlaußentreppe

Es ist vollständig in Holzbauweise erbaut.

Die gesamten Innenwände und Decken sind aus sichtbaren OSB-Platten hergestellt und unterstützen den natürlichen Charakter des Gebäudes.

FOTO: Innenraum Obergeschoss

Materialien und Kubatur des Gebäudes sind natürlich und schlicht gewählt und fügen sich unauffällig in die umliegende Natur des Waldfriedhofes ein.

Das Pultdach ist in Sparrenbauweise errichtet und erhält eine Schwarzdeckung.

FOTO: Dach

Die Fassade ist als vorgehängte-hinterlüftete-Fassade realisiert und mit Stulp-Schalung aus Lärchenholz bekleidet.

FOTO: Fassade

Auftraggeber: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin

Baubeginn: 01/2022, Fertigstellung: 11/2024

Leistungsumfang: LP 6 – 8 nach § 16 HOAI

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